Dynavap Omnivap Vaporizer Test

Dynavap Omnivap
Dynavap OmniVap Titan

Der OmniVap von DynaVap mag zunächst unscheinbar wirken, einfach, weil er so klein ist. Aber wenn man ihn zum ersten Mal benutzt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Dampfwolken, die man mit diesem batterielosen Vaporizer produzieren kann, sind jenseits von Gut und Böse. Die Effizienz ist einfach nur perfekt! Aus kleinen Mengen an Kräutern kann man das maximale herausholen, ohne diese zu verbrennen. Man muss allerdings schon ein wenig vorsichtig sein, denn eine gewisse Technik ist beim Verdampfen mit diesem erstklassigen, tragbaren Verdampfer notwendig.

Während der kürzlich hier vorgestellte VapCap M nur etwa 60 Euro kostet, kratzt der OmniVap bereits an der 200 Euro Marke. Das liegt hauptsächlich daran, dass er nicht wie der M aus Edelstahl, sondern aus Titan besteht. Titan ist ein wesentlich teureres, aber in vielerlei Hinsicht auch besseres Metall. Ob es sich lohnt für ihn etwa drei mal den Preis des Vapcap M zu zahlen, erfahrt ihr im Folgenden.

Pro Contra
Beste Materialien externe Hitzequelle notwendig
ausgezeichneter Dampf Klicken darf nicht überhört werden
einfache Bedienung hoher Kaufpreis
kein Akku notwendig  
geringe Abmessungen  
robuste Verarbeitung  


PRODUKTGRÖSSE & TRAGBARKEIT

Dynavap Omnivap Vaporizer Test 1

Der Vaporizer ist mit 92 mm kaum größer und zudem auch nicht wesentlich dicker als eine Zigarette. Somit passt er wirklich in jede noch so kleine Hosentasche, ohne großartig aufzufallen. Man muss allerdings bedenken, dass man immer ein Feuerzeug dabei haben muss, um ihn effektiv nutzen zu können. Alleine für sich ist er aber wohl einer der kleinsten Vaporizer überhaupt und dazu auch noch ein echtes Fliegengewicht.

Geliefert wird das kleine Dampfwunder in einer praktischen Plastik-Tube. Diese wurde so entwickelt, dass der Verdampfer bündig sitzt und man kein rattern hört, wenn man diese etwa in die Hosentasche steckt und sich bewegt.

WIE FUNKTIONIERT DER OMNIVAP?

Der OmniVap funktioniert nicht wie die meisten tragbaren Vapes mit Hilfe eines Akkus und Elektronik, sondern rein mechanisch mit einer Feuerquelle. Idealerweise befeuert man die Kräuterkammer mit einem Sturm-, bzw. Torch-Feuerzeug. Allerdings kann man diesen theoretisch auch mit allen anderen Feuerquellen, wie etwa einer Kerze erhitzen. Die Kräuterkammer wird so lange erhitzt, bis der darauf gesteckte Deckel aus Thermobimetall ein oder zwei Klicks von sich gibt. Genau dann ist die richtige Temperatur zum Verdampfen erreicht. Aber Vorsicht: ein längeres Erhitzen über den Klick hinaus kann rasch dazu führen, dass die Kräuter keinen Dampf von sich geben, sondern verbrennen und man infolgedessen ungesunden Rauch einatmet.

Nach dem ersten Klick hat man etwa 30-45 Sekunden Zeit den Dampf einzuatmen, wobei beim Ziehen der „Airport“, also das Kickloch des Verdampfers eine wichtige Rolle spielt. Hält man es zu, ist der Zugwiderestand recht hoch aber es wird ordentlich Dampf produziert. Öffnet man ihn, sorgt man so für einen erhöhten Luftfluss aber milderen Dampf. Durch bestimmte Techniken, kann man ein optimales Verhältnis zwischen starkem Anziehen mit geschlossenen Kickloch und dem Öffnen des kleinen Lochs herstellen.

Sobald die Kappe ein zweites mal 1-2 mal klickt, ist der Vaporizer soweit abgekühlt, das ein erneutes Erhitzen notwendig ist, damit man weiter dampfen kann. Bevor man das zweite Klicken hört, sollte man die Kappe nicht erhitzen, da dies zu Schäden der Kappe führen kann.

Im Gegensatz zum M, hat der Ommivap einen verstellbaren Luftfluss. Somit kann man sich die Nutzung des Kicklochs ersparen.

DESIGN UND KRÄUTERKAMMER

Dynavap Omnivap Kräuterkammer
OmniVap Kräuterkammer

Der OmniVap ist nicht nur ein sehr effizienter und durch das eingesetzte Titan sehr hochwertiger Vaporizer, sondern zudem auch noch ein optischer Leckerbissen. Er wird präzise per Hand gefertigt und sieht mit seinem metallischen Muster äußerst edel aus.

Die Kräuterkammer erlaubt einen minimal besseren Durchzug als der VapCap M. Dadurch, dass sie aus Titan besteht, erhitzt sie sich auch etwas schneller. Besonders lobenswert ist, dass man die Größe der Kräuterkammer relativ einfach und schnell ändern kann. Die volle Größe lässt sich entweder auf 75 oder 50 Prozent reduzieren, was für jene optimal ist, die nur geringe Mengen an Kräutern verdampfen möchten.



SCHNELLE REINIGUNG

Die Reinigung des Ommivap nimmt kaum Zeit in Anspruch. Einfach auseinander nehmen, die einzelnen Teile (bis auf die Silikonringe und die Kappe) in eine Reinigungslösung oder ISO tauchen, ein wenig warten und dann abspülen. Einfacher geht es kaum. Um die Lebensdauer der Silikonringe zu erhöhen, wird empfohlen, sie vor dem Zusammensetzen des Vaporizers mit etwas Wachs zu versehen.

QUALITÄT DES DAMPFES

Die Dampfqualität ist nicht nur in Betracht auf seine Größe phänomenal, der OmniVap kann diesbezüglich sogar sehr viel teurere, tragbare Vaporizer ausstechen. Man kommt in den Genuss einer sehr viel größeren Menge Dampf auf einmal, als dies bei den meisten elektronischen Verdampfern der Fall ist.

Um eine optimale Dampfqualität zu gewährleisten, muss man allerdings schon auf eine gute Technik achten. Das beinhaltet die Position der Flamme beim Erhitzen und die richtige Verwendung des Airports.

Ist der OmniVap viel besser als der Vapcap M?

Der OmniVap besteht zunächst einmal aus Titan und nicht aus Edelstahl, wie der Vapcap M Vaporizer. Das hat den Vorteil einer kürzeren Aufheizzeit und eines schnelleren Abkühlens. Weiterhin lässt sich der Luftstrom einstellen, so dass die Verwendung des Kicklochs nicht unbedingt nötig ist. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass sich die Größe der Kräuterkammer beim OmniVap in zwei Stufen verringern lässt, während man beim M nur eine feste Größe nutzen kann.

Ob die oben aufgezählten Vorteile des OmniVap ein Grund sind, ihn dem Vapcap M vorzuziehen, hängt von Deinen persönlichen Preferenzen ab. Wenn Geld keine Rolle spielt, zögere nicht und kauf ihn Dir und wenn Du auf Dein Budget achten musst, besorge Dir stattdessen den Vapcap M. Schließlich kann man mit beiden unglaubliche Dampfwolken erzeugen, auch wenn der OmniVap einige nette Extras besitzt.

Omnivap XL – längerer Dampfweg

Neben dem normalen OmniVap, gibt es auch die XL Variante. Es handelt sich hierbei um eine etwas längere Version. Da der Dampf durch die Verlängerung eine längeren Weg bis zum Mund hat, kühlt er sich etwas mehr ab. Weiterhin berichten nicht wenige Nutzer davon, dass ihnen die XL Version bei der Benutzung besser in der Hand liegt.

Lieferumfang

  • OmniVap
  • Transporthülle
  • Bedienungsanleitung
Unsere Bewertung
  • 9.7/10
    Dampfqualität - 9.7/10
  • 10/10
    Portabilität - 10/10
  • 8.5/10
    Bedienung - 8.5/10
  • 10/10
    Design - 10/10
  • 10/10
    Verarbeitung - 10/10
  • 9.3/10
    Preis-Leistungs-Verhältnis - 9.3/10
9.6/10

Fazit

Wenn Du bereit bist etwa 200 Euro für einen hochwertigen Vaporizer auszugeben und nichts gegen eine Erhitzung via Feuerzeug auszusetzen hast, dann kaufe den OmniVap! Er ist ein Hand- und Augenschmeichler, produziert tadellosen, dichten und aromatischen Dampf und ist effizienter als die meisten batteriebetriebenen Dampfgeräte.



Dynavap Omnivap Vaporizer Test
Dynavap Omnivap Vaporizer Test 2

Der Omnivap ist ein ausgezeichneter mechanisch arbeitender Vaporizer aus hochwertigem Titan, der unglaublich aromatische und Dichte Dampfwolken erzeugt.

Editor's Rating:
5

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