DynaVap Vapcap M 2020 Vaporizer im Test

DynaVap VapCap M 2020
DynaVap VapCap M 2020

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir bereits den DynaVap M 2019 ausgiebig getestet und waren äußerst zufrieden, sodass er verdientermaßen eine ausgezeichnete Bewertung erhielt. Nun hat DynaVap mit dem 2020er Modell die neueste Version des winzigen, ohne Strom arbeitenden Dampfhammers in den Ring geschmissen und es ist klar, dass wir es uns nicht entgehen lassen wollten, auch ihn zu testen. Um es vorweg zu nehmen, wer bereits einen DynaVap M 2019 besitzt, muss nicht unbedingt upgraden, das Rad wurde hier nicht neu erfunden. Aber es gibt schon ein paar kleine Neuerungen, die für den ein oder anderen Dampfer von Interesse sein könnten.

Nachfolgend möchten wir euch den DynaVap VapCap M 2020 ein wenig näher vorstellen. Wir zeigen euch, wie er genau funktioniert und welche Änderungen im Vergleich zu dem Modell des Jahres 2019 vorgenommen wurden.

Pro Contra
fairer Preis externe Hitzequelle notwendig
sehr gute Dampfqualität Klick darf nicht überhört werden
einfache Bedienung  
funktioniert ohne Strom  
robuste Bauweise  
erstklassige Materialien  
einstellbare Kräuterkammer  


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Wie genau funktioniert der DynaVap VapCap M 2020?

Im Gegensatz zu den meisten modernen tragbaren Vaporizer auf dem Markt arbeitet der aus Edelstahl bestehende DynaVap M 2020 gänzlich ohne Strom. Stattdessen wird eine Feuerquelle benutzt, um für die nötige Erhitzung zu sorgen. Idealerweise handelt es sich bei der Feuerquelle um ein Sturmfeuerzeug mit mehreren Flammen, aber theoretisch kann man den Verdampfer auch mit einem herkömmlichen Feuerzeug oder sogar einem Streichholz verwenden.

Erhitzt wird beim DynaVap VapCap M 2020 Vaporizer der hinten am Verdampfer befindliche Kräuterkopf. Allerdings darf man den Kopf nicht zu lange erhitzen, da die Kräuter sonst verbrennen. Hier kommt eine kleine Besonderheit ins Spiel: Auf dem Kräuterkopf befindet sich eine Bimetall-Kappe, welche bei Erreichen einer Dampfer-freundlichen Temperatur ein Klick-Geräusch von sich gibt. Sobald die Temperatur wieder unter den Bereich fällt, in dem sich Kräuter effektiv verdampfen lassen, ist ein erneutes Klicken zu hören. Wichtig ist, den metallischen Kopf nicht über das Klicken hinaus zu erhitzen, da es sonst relativ rasch zum Verbrennen des Inhalts kommen kann. Dieser Vorgang kann nun wiederholt werden, bis alle Wirkstoffe aus den Kräutern gesaugt wurden.

Beim Dampfen kann man die zwei chiralen Löcher ganz, teilweise oder gar nicht verdecken. Wenn man beide Löcher mit dem Finger ganz verdeckt, erhält man einen sehr dichten, intensiven Dampf. Allerdings ist der Zugwiderstand in diesem Fall recht hoch. Verdeckt man nur ein Loch, ist der Dampf nicht mehr ganz so dicht, aber dafür hat man einen höheren Luftstrom. Und wenn man beide Löcher offen lässt, genießt man zwar einen maximalen Luftstrom, dafür aber einen eher dünnen Dampf.

Was genau ist neu am DynaVap M 2020?

Zunächst einmal ist erwähnenswert, dass die neueste Version dieses portablen Vaporizers in einer zu 100 Prozent wiederverwertbaren Verpackung geliefert wird. Zubehör, wie etwa ein Plastikbehälter für den VapCap M ist nicht dabei, wird aber auch für eine lange Zeit nicht benötigt. Und falls mal das Sieb oder die O-Ringe ersetzt werden müssen, kann man dieses Zubehör günstig im Internet bestellen.

DynaVap VapCap M 2020 - Einzelteile
VapCap M 2020 – Einzelteile

Bereits die vorangegangen Modelle des DynaVap M sind mit einer Wasserpfeife, bzw. Bong verwendbar, wenn man einen Adapter verwendet. Der DynaVap M 2020 wurde mit einem neuen, konischen 10 mm Mundstück ausgestattet. Es ist also möglich ihn ganz einfach ohne weiteres Zubehör auf eine weiblichen 10 mm Adapter stecken und den Dampf so mit Wasser filtern.

Weiterhin neu sind die bereits erwähnten, chiralen Löcher. Zuvor hatte man es mit nur einem Loch zu tun, wodurch der Luftstrom sich nicht ganz so gut regulieren ließ, wie beim 2020er Modell. Allerdings ist diese Änderung nicht so effektiv, dass es sich alleine deswegen lohnt ein Upgrade vorzunehmen.

Ebenfalls neu in der M-Reihe ist der Umstand, dass sich beim neuesten Modell die Kopfgröße durch ein Verschieben des Edelstahlsiebs verändern lässt. Das dürfte vor allem Micro-Dosing-Fans freuen.

Eine der interessantesten Neuerungen ist das Captive Cap. Bei den Vorgängermodellen konnte es durchaus passieren, dass die Kappe durch das Klicken von der Kräuterkammer gesprungen ist. Das kann mit der neuen Kappe nicht mehr passieren, da diese durch zwei Rillen auf der Kammer stecken bleibt.



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Ist die Dampfqualität des M 2020 besser als beim M 2019?

Die Dampfqualität des VapCap M 2020 ist – wie erwartet – ausgezeichnet. Von einer wesentlichen Verbesserung im Vergleich zu den Vorgängermodellen kann man allerdings nicht sprechen. Aber diese ist hier gar nicht nötig, schließlich funktioniert das Konzept bereits seit mehreren VapCap-Generationen tadellos. Der Luftstrom ist geringfügig besser, allerdings ist dieser Punkt streitbar. Eine bahnbrechende Verbesserung des Luftdurchflusses hat jedenfalls nicht stattgefunden.

Wie wird der VapCap M gereinigt?

Die Reinigung des VapCap M ist äußerst einfach. Nachdem der modular konstruierte Vaporizer auseinandergenommen wurde, werden seine Einzelteile zum Reinigen in eine Reinigungslösung oder ISO Alkohol getaucht. Ausnahmen stellen die Kappe und die Silikonringe dar, welche nicht mit aggressivem Alkohol gereinigt werden dürfen. Nachdem die Reinigungslösung, bzw. das Alkohol eingewirkt und die Rückstände beseitigt hat, müssen die Einzelteile gründlich mit Wasser ausgespült und getrocknet werden. Beim Zusammensetzen kann Wachs dazu beitragen, dass die Silikonabdichtungen beim häufigen Auseinander- und wieder Zusammenbauen eine höhere Lebensdauer haben.

Lieferumfang:

DynaVap Vapcap M 2020 Vaporizer im Test - Bild 1
  • DynaVap VapCap M 2020 (Edelstahl)
  • Captive Cap (Heiz-Kappe)
  • Edelstahl Sieb
  • O-Ring (2 Stück)
  • Bedienungsanleitung

(Der Lieferumfang kann je nach Anbieter variieren)

Unsere Bewertung
  • 9.2/10
    Dampfqualität - 9.2/10
  • 10/10
    Portabilität - 10/10
  • 8.2/10
    Bedienung - 8.2/10
  • 10/10
    Design - 10/10
  • 10/10
    Verarbeitung - 10/10
  • 10/10
    Preis-Leistungs-Verhältnis - 10/10
9.6/10

Fazit

Wer noch keinen DynaVap „M“ besitzt, sollte sich direkt das neue Modell zulegen. Es handelt sich um einen sehr guten, effektiven Vaporizer, der das vielleicht beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Markt vorzuweisen hat. Man erhält schmackhaften, dichten Dampf und dazu einen äußerst robusten und optisch ansprechenden Verdampfer, an dem man sehr viele Jahre Freude haben kann.

Wenn man bereits den M 2019 von DynaVap sein Eigen nennt, lohnt sich ein Upgrade nicht unbedingt. Es sei denn, es fliegt einem ständig die Kappe von der Kräuterkammer, oder man möchte den Vaporizer ohne Adapter mit einer Wasserpfeife nutzen können. Weiterhin lohnt sich den VapCap M 2020 zu kaufen, wenn man Micro-Dosing betreiben möchte.



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