Dynavap VapCap M 2021 – Test & Vergleich zu den Vorgängern

Dynavap VapCap M 2021
Dynavap VapCap M 2021

Es scheint es schon Tradition zu sein, dass jeden April eine Neuerscheinung des mittlerweile schon legendären Dynavap VapCap M auf den Vaporizer Markt kommt. Und genau so verhält es auch dieses Jahr: Der neue VapCap M 2021 ist da!

Aber lohnt sich ein Kauf wirklich? Was genau unterscheidet das neue Modell von seinen Vorgängern? Und wie lässt sich dieser tragbare Verdampfer am besten reinigen? Im Folgenden werden wir diese und weitere Fragen bezüglich dieses brandneuen Mini-Dampfhammers beantworten und euch ein paar Tipps geben, wie sich dieser Vaporizer am besten nutzen lässt. Außerdem findet ihr am Ende dieses Testberichts ein Video, in dem der M 2021 vorgestellt wird, eine kleine Zusammenfassung sowie eine Bewertung.

Pro Contra
günstig Klick darf nicht überhört werden
ausgezeichneter Dampf externe Hitzequelle wird benötigt
keine Stromquelle notwendig  
robust gebaut  
hochqualitative Materialien  
Größe der Kräuterkammer verstellbar  
langlebig  

Wie benutzt man den VapCap M 2021?

Bei den meisten tragbaren Vaporizern hat man es mit einem elektronischen Gerät zu tun, das mit einem Akku betrieben wird. Der VapCap M kommt ohne eine Batterie aus und wird stattdessen mit einer Feuerquelle betrieben. Üblicherweise verwendet man hier ein Jet-Feuerzeug, theoretisch funktioniert es aber auch mit der Flamme einer Kerze, eines Streichholzes oder jeder weiteren Feuerquelle.

Die Erhitzung findet am hinteren Teil des aus medizinischen Stahl bestehenden Verdampfers statt, wo sich die Kräuterkammer befindet. Diese wird von einer speziellen Kappe verdeckt, die nicht einfach nur zum Abdecken dient, sondern auch eine sehr wichtige Funktion übernimmt: Sobald durch das Erhitzen ein Temperaturbereich erreicht wird, in dem die Kräuter zu Dampfen anfangen, gibt die Bi-Metallkappe ein Klickgeräusch von sich. So wird signalisiert, wann es Zeit wird mit dem Erhitzen aufzuhören und den Dampf zu inhalieren. Manchmal ist es möglich 1-2 Sekunden über das Klicken hinaus zu erhitzen, um einen besonders dichten Dampf zu erhalten. Aber man muss aufpassen, dass die Kräuter nicht verbrennen. Sobald man das Klickgeräusch nach etwa 30-45 Sekunden erneut hört, kann die Kräuterkammer erneut erhitzt werden.

Genau so wie auch beim Vorgängermodell, besitzt auch der M 2021 zwei chirale Löcher. Diese könnten ganz oder teilweise abgedeckt werden, um so die Dichte des Dampfes zu beeinflussen. Wenn sie ganz abgedeckt werden, ist der Zugwiderstand relativ hoch und der Dampf sehr dicht. Wenn sie nicht oder nur teilweise abgedeckt werden, ist der Zugwiderstand geringer, der Dampf aber dafür nicht ganz so intensiv.

Was unterscheidet den M 2021 von seinem Vorgänger?

Dynavap VapCap M 2021 - Test & Vergleich zu den Vorgängern - Bild 2
VapCap M 2021 – Einzelteile

Beim VapCap M 2021 sieht man sofort, dass er mit einem neuen Design versehen wurde. Dieses bietet eine verbesserte funktionale Geometrie, sodass sich der Verdampfer einfacher handhaben lässt. Auch die Positionierung der zwei chiralen Löcher wurde geringfügig geändert.

Es gibt auch Veränderungen, die man nicht sofort sieht – zumindest, wenn sich die Kappe auf der Kräuterkammer befindet. Die Kräuterkammer hat nämlich auch ein neues Design. Sie besitzt nun insgesamt sieben Kerben am oberen Teil und mehr Rillen an der Außenseite, sodass der Luftstrom verbessert wird.

Wie es beim Vorgänger erstmalig in der Reihe der insgesamt fünf VapCap-M-Modelle der Fall war, lässt sich auch beim M 2021 die Kräuterkammer verkleinern. So ist Microdosing, also eine niedrige Dosierung, mit etwa 0,05 g Kräutermaterial möglich. Und auch das neue Modell besitzt die neue Generation des Captive Cap, welche beim Erhitzen nicht einfach abspringen kann, wie es noch beim 2019er-Modell in seltenen Fällen passieren konnte.

Wie reinigt man den „M“ am besten?

Die Reinigung des Vaporizers ist zwar nicht sonderlich kompliziert, nimmt aber etwas Zeit in Anspruch. Das gilt vor allem dann, wenn der Verdampfer eher selten gereinigt wird. Der Verdampfer ist modular aufgebaut, sodass man ihn gut in seine Einzelteile zerlegen kann. Bis auf die Kappe und die Silikonringe, können alle metallischen Teile in einer Reinigungslösung von Schmutz befreit werden. Auch die Verwendung von ISO Alkohol ist möglich, allerdings ist der Umgang mit purem Alkohol nicht ganz ungefährlich, sodass wir nicht explizit dazu raten möchten.

Nach der Reinigung, sei es mit Alkohol oder mit einer Reinigungslösung, müssen die Einzelteile gut mit Wasser ausgespült werden. Ein wenig Wachs auf den Silikondichtungen kann das Zusammensetzen enorm erleichtern und die Lebensdauer der Ringe erhöhen.

Wenn ich bereits ein Vorgängermodell besitze, lohnt sich ein Upgrade?

Wer bereits ein Vorgängermodell besitzt, muss nicht unbedingt upgraden. Es sind zwar eine Menge Verbesserungen dazu gekommen aber das Rad wurde nicht neu erfunden. Allerdings sind ab dem M 2020 einige Features dazu gekommen, wie auf die manch einer nicht verzichten möchte. Dazu zählt etwa das konische Mundstück, welches perfekt zu den meisten weiblichen 10mm Adaptern passt und das Captive Cap. Insofern kann sich ein Upgrade lohnen, wenn man noch den M 2019 oder noch ein älteres Modell besitzt.

Tipps um das Beste aus dem VapCap M zu holen

  • Je schneller man den VapCap M beim Erhitzen dreht, desto gleichmäßiger verteilt sich die Wärme in der Kräuterkammer. Je weiter sich die Flamme von der Spitze der Kappe weg befindet, desto stärker wird die Kräuterkammer erhitzt.
  • Die meisten dürften mit einem Jet-Feuerzeug am besten zurecht kommen, welches drei Flammen besitzt.
  • Reinigen nicht vergessen: Mit der Zeit können sich unter dem Sieb Ablagerungen bilden, die den Luftdurchlass negativ beeinflussen. Diese sollte man regelmäßig entfernen. Je länger man mit der Reinigung wartet, desto langwieriger gestaltet sich die vollständige Reinigung.

Video: The „M“ 2021 – eine kleine Vorstellung

Lieferumfang:

  • Dynavap VapCap M 2021
  • Bedienungsanleitung

(Der Lieferumfang kann je nach Anbieter variieren)

Unsere Bewertung
  • Dampfqualität - 9.5/10
    9.5/10
  • Portabilität - 10/10
    10/10
  • Bedienung - 8.5/10
    8.5/10
  • Design - 10/10
    10/10
  • Verarbeitung - 10/10
    10/10
  • Preis-Leistungs-Verhältnis - 10/10
    10/10
9.7/10

Fazit zum VapCap M 2021

Mit dem Dynavap VapCap „M“ 2021 kann man absolut nichts falsch machen. Er ist ein sehr hochwertig verarbeiteter Vaporizer, mit dem sich dichte, geschmackvolle Dampfwolken erzeugen lassen. Klar, die Handhabung mit zusätzlicher Feuerquelle ist etwas umständlicher als bei einem elektronischen Vaporizer und der optimale Umgang muss erst erlernt werden. Aber wer ihn einmal benutzt hat, versteht, warum so viele Dampffreunde ihn so sehr schätzen. Wir sprechen für den VapCap M 2021 unsere uneingeschränkte Empfehlung aus!

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