Fenix Mini Vaporizer Test & Bewertung

Fenix Mini Vaporizer Test

In diesem Testbericht geht es um den Fenix Mini Vaporizer von Weecke. Dieser reine Konvektionsverdampfer ist für Kräuter und Konzentrate gleichermaßen geeignet und besitzt die Bezeichnung „Mini“ nicht umsonst. Denn er ist tatsächlich sehr klein, sodass er sich problemlos in der Hosen- oder Jackentasche verstauen lässt. Dennoch punktet der handliche Verdampfer mit einer ordentlichen Dampfleistung. Diese ist durchaus mit der Leistung anderer, teurer Vaporizer vergleichbar.

In diesem Test benennen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile dieses Vaporizers, um euch eine Kaufentscheidung zu erleichtern. Am Ende findet ihr noch ein Unboxing-Video, eine Bewertung einzelner Kriterien sowie das abschließende Fazit.

Pro Contra
Preis/Leistung top! Akku könnte stärker sein
ordentlicher Dampf Akku nicht wechselbar
tolles Design Gehäuse aus Kunststoff
klein & handlich  
einfache Handhabung  
gute Verarbeitung  

Design und Verarbeitung

Der Fenix Mini macht optisch was her und fühlt sich zudem gut an. Mit seinen Maßen von 8 x 5 x 2,7 cm und dem Gewicht von ca. 135 g kann er problemlos überall hin mitgeführt werden. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, hinterlässt aber keinen billigen Eindruck. Dafür, dass der Vaporizer für weit unter 100 Euro erhältlich ist, wirkt er sehr hochwertig. Es gibt dieses Modell in einigen Shops auch als Version mit Gehäuse aus echtem Holz für alle, die das Besondere lieben. Das Mundstück ist entnehmbar und besteht ebenfalls aus Kunststoff und einem kleinen Anteil Silikon. Der Dampfweg dagegen besteht aus Glas, sodass der Geschmack des Dampfs rein und unverfälscht ist. Insgesamt kann man bei diesem Verdampfer von einer ordentlichen Verarbeitung sprechen.

Bedienung und Akku

Kleine Vaporizer haben oft einen Nachteil: Die Bedienung kann ein wenig fummelig sein. Beim Fenix mini jedoch ist das nicht der Fall, hier ist die Bedienung einfach und unkompliziert, da der Abstand der Knöpfe zueinander nicht zu klein ist. Um ihn ein- oder auszuschalten, muss der Hauptschalter einfach fünf mal in einem Zeitraum von zwei Sekunden gedrückt werden, wie man es von vielen E-Zigaretten kennt. Eine Veränderung der Temperatur kann mit den Plus- und Minustasten erreicht werden. Wenn man den Verdampfer nicht selbst ausschaltet, greift die automatische Abschaltung nach vier Minuten. So muss man sich nicht vor einer Überhitzung fürchten, wenn man mal vergisst ihn auszuschalten und der Akku wird geschont.

Auf einem OLED-Display dieses Geräts wird zum einen die eingestellte und zum anderen die aktuelle Temperatur angezeigt. Darüber hinaus werden die Sekunden bis zur automatischen Abschaltung sowie ein Batteriesymbol beim Aufladen auf dem kleinen Bildschirm dargestellt.

Genau so wie der Fenix Mini wird mit einem Akku betrieben, der fest im Gerät verbaut ist. Das ist schade, da man so unterwegs nicht eben mal schnell den Akku auswechseln kann. Allerdings ist an dieser Stelle anzumerken, dass auch der Akku des wesentlich teureren Crafty+ fest verbaut ist. Da der Verdampfer einen USB-Anschuss besitzt, kann er unterwegs mit einer Powerbank aufgeladen werden. Je nach Dampfverhalten, hält der 1600 mAh starke Akku ca. 50 Minuten. Es dauert etwa zwei Stunden, um den Akku wieder aufzuladen. Anders als bei einigen anderen Modellen, kann dieser Vaporizer während des Ladevorgangs nicht verwendet werden.

Kräuterkammer und Dampfqualität beim Fenix Mini

Die Kräuterkammer des Fenix Mini besteht aus Quarz und Glas. In ihr lassen sich nicht nur Kräuter, sondern auch Öle und Wachse verdampfen. Beim Einfüllen von Kräuterkammer ergibt es Sinn diese nicht ganz bis obenhin zu füllen, damit man keinen zu hohen Widerstand beim Inhalieren spürt.

Die Dampfqualität ist natürlich das wichtigste Kriterium bei einem Vaporizer. Schließlich nützt einem das schönste Design und die beste Verarbeitung nichts, wenn nur winzige Dampfwölkchen produziert werden. Beim Fenix Mini muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen! Der Konvektionsvaporizer ist dazu in der Lage richtig leckeren und dichten Dampf herzustellen. Man kann diesen durchaus mit dem Dampf anderer Vaporizer vergleichen, die sich in einer höheren Preisklasse befinden. Die Wirkstoffe der in der Kräuterkammer befindlichen Kräuter werden effizient herausgelöst.

Wie wird der Fenix mini gereinigt?

Je öfter ein Vaporizer verwendet wird, desto häufiger muss er auch gereinigt werden und das gilt natürlich auch für den Fenix mini. Er lässt sich glücklicherweise recht unkompliziert reinigen, sodass man nicht all zu viel Zeit für diese unliebsame Aufgabe aufwenden muss.

Der Reinigungsprozess gestaltet sich folgendermaßen: Das magnetisch anhaftende Mundstück wird entfernt und Kräuterreste mit dem im Lieferumfang befindlichen Reinigungswerkzeug weggebürstet. Wenn sich festsitzende Ablagerungen in der Kräuterkammer befinden, können diese mit einem in Alkohol (Iso) getränkten Wattestäbchen entfernt werden. Wichtig ist das Gerät währenddessen umzudrehen, damit das Alkohol nicht in das Gerät tropfen kann. Das Glasrohr im Mundstück kann herausgenommen und ebenfalls in Alkohol gereinigt werden. Wenn man das Gerät nach dem Reinigungsprozess benutzt ist es wichtig, dass kein Restalkohol mehr vorhanden ist.

Fenix Mini Video: Unboxing

Lieferumfang:

  • 2 Siebe
  • 4 Dichtungsringe
  • Bedienungsanleitung
  • Behälter für Öl/WAX
  • Bürste
  • Dabber
  • USB-Ladekabel

(Der Lieferumfang kann je nach Anbieter variieren)

Unsere Bewertung
  • 8.9/10
    Dampfqualität - 8.9/10
  • 9/10
    Portabilität - 9/10
  • 9/10
    Bedienung - 9/10
  • 10/10
    Design - 10/10
  • 8.9/10
    Verarbeitung - 8.9/10
  • 9.8/10
    Preis-Leistungs-Verhältnis - 9.8/10
9.3/10

Fazit zum Fenix Mini

Wer nicht all zu viel Geld für einen Konvektionsvaporizer ausgeben und trotzdem eine tolle Dampfqualität genießen möchte, kann mit dem Fenix Mini Verdampfer nichts falsch machen. Klar, in einigen Punkten hinkt er der Konkurrenz hinterher, was etwa Akkulaufzeit oder Einstellmöglichkeiten angeht. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut stimmig. Er ist ein Top Vaporizer für Dampf-Anfänger, eignet sich aber auch als Zweitgerät für erfahrene Dampfer, die unterwegs nicht unbedingt ihren teuren Haupt-Vaporizer mitführen möchten.

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